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Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

 

Im Freistaat Sachsen gelten für den Einzelhandel aktuell folgende Bestimmungen:

 

1. Mund-Nasen-Bedeckung

Kunden:

Beim Aufenthalt in Geschäften und Läden ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht).

Personen, die entgegen der bestehenden Pflicht keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, ist der Aufenthalt in Geschäften und Läden untersagt. Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres.

 

Beschäftigte:

Laut FAQ des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung grundsätzlich auch für das Verkaufspersonal. Sofern weitere Schutzmaßnahmen (beispielsweise Acrylglasscheiben) für das Personal ergriffen wurden, muss jedoch keine Maske getragen werden. Dies gilt jedoch nur für Einzelpersonen. Stehen mehrere Beschäftigte hinter der Acrylglasscheibe, sollten weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden (z. B. Mund-Nasen-Bedeckung). Kassen mit Mitarbeiterbedienung sind daher durch Vorrichtungen (z.B. Acrylglasscheiben) abzuschirmen.

 

Keine Zulassung von Visieren:

Laut FAQ des SMS kann nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts das Tragen eines Visieres nicht den gleichen Schutz wie eine eng am Gesicht anliegende textile Mund-Nasen-Bedeckung vermitteln. Daher stellen Visiere keinen grundsätzlichen Ersatz für eine textile Mund-Nasen-Bedeckung dar. Wenn allerdings das (dauerhafte) Tragen einer textilen Mund-Nasen-Bedeckung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist bzw. gesundheitliche Probleme verursacht, kann ein Visier (im Einzelfall) eine sinnvolle Alternative darstellen. 

 

Ausnahmen für Menschen mit Behinderung oder gesundheitlichen Einschränkungen:

Menschen mit Behinderung und solche mit gesundheitlichen Einschränkungen können, sofern sie nicht dazu in der Lage sind, auf das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung verzichten. Zur Glaubhaftmachung einer Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung genügt die Gewährung der Einsichtnahme in einen Schwerbehindertenausweis oder in ein ärztliches Attest. Insofern kann aus infektionsschutzrechtlichen Gründen der Aufenthalt in Geschäften und Läden nicht versagt werden.

 

 

2. Zugangsbeschränkungen

 

Es gelten keine festen Zugangsbeschränkungen.

 

Hinweis:

In Abhängigkeit der Größe des Ladens oder Geschäftes und der räumlichen Gegebenheiten haben die verantwortlichen Personen als Bestandteil eines Hygienekonzeptes selbst Obergrenzen für die zeitgleich im Ladengeschäft tolerierbare Kundenanzahl festzulegen, die eine sichere Einhaltung des Mindestabstands ermöglichen. Bei Erreichen dieser Kundenzahl ist durch Zutrittsregelungen sicherzustellen, dass die zulässige Zahl nicht überschritten wird („one in - one out“).

 

3. Hygieneregeln für Geschäfte und Läden aller Art

 

Gemäß der Allgemeinverfügung zur Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus sind bei Geschäften und Läden aller Art im Eingangsbereich Desinfektionsmittel für die Kunden zum Gebrauch bereitzustellen und auf deren Benutzung mittels Schildern hinzuweisen. Kunden sind durch Aushang darauf hinzuweisen, dass ein Betreten des Ladengeschäftes mit COVID-19-Verdacht nicht gestattet ist. Kassen mit Mitarbeiterbedienung sind durch Vorrichtungen (z.B. Acrylglasscheiben) abzuschirmen. Flächen und Gegenstände, die häufig von Kunden berührt werden, darunter Griffe von Einkaufskörben und -wagen, sollten regelmäßig –mindestens 2x arbeitstäglich-gereinigt und desinfiziert werden. Dazu entwickeln die Ladengeschäfte Hygienepläne unter Beachtung der individuellen Gegebenheiten sowie der aktuellen branchenüblichen Standards, die auf Anfrage Kunden und Behörden zur Einsichtnahme vorzulegen sind.

Durch Markierungen auf dem Boden sollte die Einhaltung der Mindestabstände im Kassenbereich gewährleistet werden. Soweit technisch möglich ist bargeldlose Zahlung anzubieten.

Werden lose, unverpackte Lebensmittel in Selbstbedienung abgegeben, die vor Verzehr nicht gewaschen oder geschält werden, sind Entnahmezangen oder vergleichbare Hilfsmittel oder Einweghandschuhe durch die Kunden zu verwenden. Entnahmezangen oder vergleichbare Hilfsmittel sind regelmäßig zu reinigen oder zu desinfizieren.

 

4. Hygienekonzept

 

Auf der Grundlage der Arbeitsschutzstandards des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, der branchenspezifischen Konkretisierungen der Unfallversicherungsträger, der einschlägigen Empfehlungen des RKI sowie der jeweils aktuellen Vorschriften der Allgemeinverfügung des Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt ist ein eigenes schriftliches Hygienekonzept zu erstellen und umzusetzen. Ein entsprechendes Muster können Sie gern unter der E-Mail-Adresse hvs-land@handel-sachsen.de abfordern.  

 

5. Keine Erhebung von personenbezogenen Daten

 

Einige Landkreise und kreisfreien Städte haben auf Grund steigender Infektionszahlen (verschärfende) Allgemeinverfügungen veröffentlicht. Darin wurde jeweils geregelt, dass Betreiber von Betrieben personenbezogene Daten (u. a. Name, Telefonnummer etc.) zu erheben haben. Laut aktueller Sächsischer Corona-Schutz-Verordnung sind Geschäfte, Läden und Verkaufsstände von dieser Regelung jedoch ausgenommen.

 

Stand: 26.10.2020

 

Die Allgemeinverfügungen der einzelnen Landkreise und Städte finden Sie hier:

Allgemeinverfügung Landkreis Bautzen 24.10.2020

Allgemeinverfügung Landkreis Erzgebirgskreis 23.10.2020

Allgemeinverfügung Landkreis Görlitz 24.10.2020

Allgemeinverfügung Landkreis Leipzig 23.10.2020

Allgemeinverfügung Landkreis Meißen 26.10.2020

Allgemeinverfügung Landkreis Mittelsachsen 21.10.2020

Allgemeinverfügung Landkreis Nordsachsen 22.10.2020

Allgemeinverfügung Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge 23.10.2020

Allgemeinverfügung Landkreis Vogtlandkreis 23.10.2020

Allgemeinverfügung Landkreis Zwickau 14.10.2020

 

 

Allgemeinverfügung Stadt Chemnitz 23.10.2020

Allgemeinverfügung Stadt Dresden 23.10.2020

 

 

Weitergehende Informationen zum Thema Corona-Virus finden Sie im internen Bereich unter Corona-Virus sowie in unseren Rundschreiben.

 

Sie benötigen Hinweisschilder für Ihr Geschäft zu den aktuellen Abstands- und Hygieneregeln? Hier können Sie diese herunterladen:

Abstandsregeln

Hygieneanweisungen

 


Kampagne zur Stärkung des lokalen Einzelhandels gestartet

"Nicht nur klicken, auch anfassen!“ Unter diesem Motto starteten am 15.09.2020 die Handelsverbände mit Unterstützung der SIGNAL IDUNA eine kollaborative 360°-Kampagne, die das Einkaufserlebnis als sinnliche Erfahrung inszeniert.  

Ziel ist es, über die Gemeinschaftsinitiative „Anfassbar gut.“ die Städte zu beleben und den durch die Corona-Pandemie stark in Mitleidenschaft gezogenen lokalen Einzelhandel zu unterstützen.

Herzstück der Kampagne ist ein Imagevideo, das die beim Einkauf erlebten, unterschiedlichen Sinne betont. Einen kuscheligen Pullover anfassen, an Parfüm oder Blumen riechen, die neue Lieblingsplatte im Plattenladen hören, mit der Familie durch liebevolle Läden stöbern und dabei durch die neue Sonnenbrille sehen – lokales Einkaufen spricht alle unsere Sinne an und genau das macht es zu einem emotionalen Erlebnis. 


So können Sie mitmachen: 

Die Botschaft wird mit einer 360°-Kampagne über Social Media, Printanzeigen, Out-of-home, aber auch direkt durch Plakate kommuniziert. Sie als Einzelhändler und Mitglied des Handelsverbandes Sachsen können sich über ein Download-Portal passende Materialien herunterladen und so aktiv die Kampagne unterstützen und Teil davon werden. 

Die Microsite www.nichtnurklicken.de zeigt die komplette Kampagne inklusive Imagefilm in Aktion und ist zugleich Landingpage für alle Interessenten und Einzelhändler, die mitmachen wollen.

 

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Aktuelles

Rundschreiben - 57/2020

Überbrückungshilfe II gestartet

 

Kleine und mittelständische Unternehmen können die Unterstützung nun bis zum Ende des Jahres 2020 beantragen...

 

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Rundschreiben - 54/2020

Handelsverband fordert rechts- und planungssichere Sonntagsöffnungen

 

Vor dem Hintergrund der nach wie vor äußerst unbefriedigenden Situation rund um die Genehmigung von Sonntagsöffnungen fordert die Einzelhandelsorganisation rechtssichere und verlässliche Lösungen...

 

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Rundschreiben - 49/2020

GEMA-Gutschriften aufgrund der Corona-Pandemie

 

Wir hatten bereits darüber informiert, dass die GEMA-Vergütungen für den Zeitraum, in dem Einzelhandelsbetriebe aufgrund behördlicher Anordnungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie schließen mussten, für diese entfallen...

 

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